Kategorie: Ernährung

Mit Ayurveda-Ernährung die Balance halten

Die Ayurveda-Ernährung ist in eine gute Portion esoterisches Wissen eingebettet, erinnert dabei gleichzeitig an Ernährungsregeln, die auch im westlichen Kulturkreis als gesundes Essverhalten gelten. Daneben kennt die ayurvedische Küche kaum Einschränkungen, was die Nahrungsmittel selbst betrifft.

Die Grundprinzipien der Ayurveda-Ernährung

Im Zentrum der Ayurveda-Ernährung steht die bewusste, genussvolle und regelmäßige Nahrungsaufnahme, weshalb das schnelle Einnehmen von Fast Food oder das Essen von aufgewärmten, nicht mehr frisch zubereiteten Speisen verpönt sind. Zwischen den drei täglichen Hauptmahlzeiten sollten immer mindestens drei Stunden Zeit liegen, um den Verdauungsprozess der letzten Mahlzeit abzuschließen. Zwischenmahlzeiten, also auch kleine Naschereien, entsprechen nicht der ayurvedischen Ernährung und sind zu vermeiden.

Individuelle Ernährung nach Körper- und Persönlichkeitsmerkmalen

Etwas geheimnisvoller muten hingegen einige Ernährungsregeln an, die an eine Trennkost-Diät erinnern. Gleichzeitig klingt hier die antike Lehre von den vier Körpersäften und der Temperamentenlehre an, mit der im Volksmund heute noch Sanguiniker und Phlegmatiker von Melancholikern und Cholerikern unterschieden werden. Die ayurvedische Küche unterteilt alle Menschen in drei grundsätzliche Ayurveda-Typen und verknüpft diese unter den Bezeichnungen Vata, Pitta und Kapha mit körperlichen und physiognomischen Merkmalen, die wiederum an die Körperbautypen Pykniker, Athletiker und Leptosom erinnern.

Aus dieser Klassifizierung leitet die Ayurveda-Küche jeweils typengerechte Ernährungsweisen ab, mit denen vorhandenen Mängeln und Überschüssen in der Körperkonstitution entgegengewirkt werden soll.

Passende Ernährung für jeden Energietypen

Die ayurvedische Gesundheitslehre unterscheidet die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha als Grundenergien oder Grundkräfte des Organismus voneinander. Der Dosha-Typ Vata ist durch die Elemente Äther und Luft geprägt, neigt zu einem feingliedrigen Körperbau, friert schnell und ist sehr umtriebig, kreativ und spontan – um nur einige der vielen Eigenschaften zu nennen, die dem Vata-Typen zugeschrieben werden. Die passende Ayurveda-Ernährung besteht aus warmen, gut verdaulichen Speisen, wohingegen Rohkost oder generell blähende Gemüsesorten zu vermeiden sind. Hier wird bereits das Grundprinzip der ayurvedischen Küche deutlich: der luftig-nervöse Mensch benötigt etwas Warmes, süß, salzig oder säuerlich, das ihm mehr Erdschwere verleiht, um ihn in Balance zu halten.

Vom Element Erde hingegen ist der Kapha-Typ geprägt, der ein Übermaß an Stabilität besitzt, mit Neigung zu Trägheit und Festhalten an Gewohnheiten. Passende Ayurveda-Ernährung muss seinem Hang zu Süßem entgegenwirken. Frische Salate und Obst, scharfe Gewürze und Kräuter helfen dem Kapha-Typen aus dem Phlegma, dämpfen also seine Neigung zu Bewegungsarmut und Übergewicht.

Der dritte Typ, Pitta, ist dagegen mit der Energie des Feuers gesegnet, neigt aber auch zu entzündlichen Reaktionen, Überhitzungen, verstärkter Schweißbildung und erhöhter Bildung von Magensäure. Gegen ein Übermaß an Pitta-Energie helfen daher ausbalancierende Nahrungsmittel wie Milch, säurearme Obstsorten wie Bananen und bitter bis süße Gemüse und Gewürze.

Ayurveda-Ernährung als Wellnessprogramm für den Verdauungsapparat

Der 1:1-Übertrag einer traditionellen Ernährungslehre aus einem anderen Kulturkreis in den westlichen Lebensstil ist eine große Herausforderung, die sich dennoch für alle Menschen lohnt, die generell an unausgewogener Ernährung, an Übergewicht oder auch einem persönlichen Unwohlsein leiden. Einen Kernbestandteil der ayurvedischen Küche bildet zum Beispiel die getrennte Aufnahme bestimmter Nahrungsgruppen, um unerwünschte Gärprozesse, Blähungen oder Verstopfungen im Verdauungsapparat zu vermeiden. Oft haben spätere Ayurveda-Anhänger in diesen einfachen Trennkost-Regeln ihren Startpunkt gefunden, sich weiter mit dieser umfassenden Gesundheitslehre zu beschäftigen.

Mehr

Raw Food: Neuer Gourmet-Trend oder Ernährung als Medizin?

Raw Food klingt nicht nur besser als der deutsche Begriff Rohkost, sondern schmeckt auch deutlich besser. Wer bei Rohkost-Ernährung in erster Linie an den typischen „altdeutschen“ Rohkostsalat denkt, wird angenehm überrascht sein. Es muss nicht stundenlang an Selleriestangen und Möhren herumgekaut werden. Denn der Trend hat seinen Ursprung in kalifornischen Gourmet-Restaurants. Raw Food ist zunächst eine vegane Ernährungsform, bei der das Garen durch andere Verfahren ersetzt wird, um die Speisen bekömmlicher zu machen. Durch Marinieren, Trocknen, Beizen oder Einweichen können viele Produkte wie Hülsenfrüchte, Getreidesorten und Nüsse eine ebenso angenehme Konsistenz und den gleichen Grad an Bekömmlichkeit wie gekochte Zutaten erreichen. Ganz ohne Wärme wird auch in der Raw Food Küche nicht gearbeitet, nur liegt sie nie über 42°C, um sämtliche Nährstoffe und Geschmacksstoffe der Nahrungsmittel zu erhalten. So lassen sich zum Beispiel schmackhafte Fladen aus Getreide im „Niedrigtemperaturverfahren“ über mehrere Stunden hinweg trocknen statt bei hoher Hitze backen. Damit entsteht die erste Grundzutat für einen Wrap, in dem Gemüsestreifen, Nüsse, frische oder getrocknete Beeren und Kräuter und Dressing den Ton angeben.

Raw Food – gesunde Alternative für Menschen mit Allergie-Problemen

Wie bei vielen Spezialdiäten gilt auch für die Ernährung mit Rohkost: Geduld, Zeit und Konsequenz ist notwendig, will man tatsächlich von der Gesundheitswirkung profitieren. Anhänger von Raw Food sind begeistert über die Verbesserung ihres Hautbilds und das glänzende Haar, berichten über gesteigerte Vitalität, Leistungsfähigkeit und deutlich besseres Wohlbefinden. Für Allergiker kann die Ernährungsumstellung auf Raw Food eine gute Lösung sein, wenn ausschließlich auf Bio-Produkte zurückgegriffen wird. Denn Raw Food ist vor allem eines: nicht durch industrielle Zusatzstoffe belastet. Dem gesundheitlichen Aspekt stehen aber auch einige Gegenargumente gegenüber: Mangelerscheinungen können auftreten, wenn zum Beispiel nicht auf ausreichende Proteinzufuhr geachtet wird. Und das ist durch den Verzicht auf das Garen von Zutaten bei Raw Food noch etwas schwieriger, zumindest zeitaufwändiger. Veganer sind mit gegarten Hülsenfrüchten wie Bohnen und Linsen, oder mit Fleischersatzprodukten wie Tofu und Tempeh durchaus ausreichend versorgt. Der Verzicht auf das Garen, Braten oder Grillen führt bei Raw Food zu einer weiteren Einschränkung typischer Proteinquellen. Dauerhaft wird sich wohl kein Feinschmecker mit Quinoa, Nüssen und Pürees aus eingeweichten Hülsenfrüchten zufriedengeben. Zudem ist das wichtige Vitamin B12 in allen Fleisch- und Milchprodukte, aber in so gut wie keiner Gemüsesorte enthalten. Das grundsätzliche Fazit für Raw Food-Interessierte lautet: Schwangere sollten davon Abstand nehmen, für Kinder sind Ernährungsformen, die mit einem restriktiven „Verbot“ bestimmter Lebensmittelgruppen einhergehen, grundsätzlich nicht empfehlenswert.

An Raw Food am besten undogmatisch herangehen

Grundsätzlich ist die Idee, Nahrungsmittel so einzunehmen, wie die Natur sie zur Verfügung stellt, begrüßenswert. Allerdings bergen zu streng reglementierte Ernährungsformen immer auch die Gefahr des schlechten Gewissens, wenn eine Regel mal verletzt wurde. Die 42°C-Grenze für das Garen von Getreideprodukten kann im Alltag eine Hürde darstellen, die man schon aus Zeitgründen nicht immer nehmen kann. Wichtig ist, dass der Verzicht auf bestimmte Lebensmittelgruppen trotzdem mit Genuss und einer vollwertigen Ernährung einhergeht. Nur dann ist auch die nachhaltige Verbesserung der gesundheitlichen Situation möglich.

Mehr

Paleo Ernährung: ursprünglicher essen und trinken

Die Paleo Diät, häufig auch „Steinzeiternährung“ genannt, gehört zu den Diäten, die lediglich auf einige Nahrungsmittelgruppen verzichtet und daher keine Gefahr von möglichen Mangelerscheinungen birgt. Anhänger von Paleo, als Begriff abgeleitet aus „Paläolithikum“, dem griechischen Begriff für „Altsteinzeit“, gehen davon aus, dass mit dem Ackerbau und der Viehzucht gleichzeitig Ernährungsgewohnheiten entstanden, die dem Menschen gesundheitlich eher abträglich sind. Befürworter der Paleo-Diät verweisen auf die Tatsache, dass Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte (für Erwachsene) als Nahrungsmittel in der langen Evolutionsgeschichte des Menschen zum heutigen Homo sapiens nie eine Rolle spielten. Deshalb habe sich der Mensch nicht an diese Nahrungsmittel angepasst und sollte auf sie verzichten.

Tierische Proteine und süßer Geschmack: ausdrücklich erlaubt

Die Richtung der Paleo Ernährung ist vergleichbar mit anderen Ernährungsformen, die vor allem auf die Zufuhr von Kohlenhydraten durch Getreideprodukte verzichten. Nach dem vagen Vorbild der altsteinzeitlichen Jäger und Sammler gehört ansonsten alles auf den Speiseplan, was in natürlicher Form zur Verfügung steht. Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte zählen in der Paleo Ernährung zu den wichtigen Proteinlieferanten, ebenso Eier. Fleisch sollte vom Wild stammen oder zumindest von freilaufendem Weidevieh oder Geflügel, keinesfalls als Produkt der Massentierhaltung. Darüber hinaus ist der vollkommene Verzicht auf industrielle Fertigprodukte sowie Rüben- und Rohrzucker zu beachten. Erlaubt sind hingegen Bienenhonig und Ahornsirup sowie die natürliche Fructose in Obst. Süßer Geschmack ist in der Paleo-Diät somit erlaubt, weshalb sie viele Anhänger hat, die vor allem die Ausgewogenheit des Ernährungsplans schätzen.

Paleo als Weg zu mehr Fitness und authentischem Genuss von Nahrungsmitteln

Anhänger der reinen Lehre, die gerne und freiwillig auch gewisse Rituale einer Schonkost kultivieren, kommen bei Paleo ohnehin auf ihre Kosten. Die Paleo Ernährung bietet jedoch auch denjenigen, die sich keinen allzu strengen Ernährungsregeln unterwerfen möchten, ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Die Steinzeiternährung ist auf jeden Fall eine gute Orientierungsbasis für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Die Einnahme lebensnotwendiger Fette ist durch die ungesättigten Fettsäuren in guten Pflanzenölen gewährleistet. Hülsenfrüchte können in Maßen ebenso genossen werden, gehören aber streng genommen zu den Kulturpflanzen, die erst mit dem Beginn des Ackerbaus Verbreitung fanden. Im Zusammenhang mit den Theorien zur Ernährungsweise des altsteinzeitlichen Menschen bestätigen Wissenschaftler, dass die Natur lediglich auf den Erhalt der Fortpflanzungsfähigkeit, aber nicht auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Fauna ausgerichtet ist. Damit entspricht die Paleo-Ernährung dem Grundsatz, dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss, welche Nahrungsmittel ihn fit und gesund halten.

Viel Wasser und Tee, kein Kaffee, null Alkohol

Die Glutenunverträglichkeit und Laktoseintoleranz vieler Menschen passt ins Bild der Paleo-Anhänger, die Milchprodukte und Erzeugnisse aus Getreide und Milchprodukte möglichst vermeiden. Die Menschen der Urzeit tranken Wasser, das sie in einigen Kulturen auch mit Kräutern und Blättern aufgossen. Aus Weidevieh gewonnene Milch und Milchprodukte gelten sogar heute noch im ostasiatischen Kulturkreis als eher ungewöhnlich. Dass Alkohol und Kaffee auf dem Speiseplan unserer Vorfahren keine Rolle spielten, versteht sich fast von selbst. Was bleibt, ist die Paleo-Diät als Möglichkeit, sich ursprünglicher und damit gesünder zu ernähren, wobei die Auswahl der Lebensmittel bezüglich ihrer natürlichen Herkunft und Beschaffenheit die Hauptrolle in der Paleo-Ernährung spielen.

Mehr

Superfood – Pflanzenkraft für Deine Gesundheit

Superfood ist kurz gesagt, ein Lebensmittel, das mehr kann, als nur satt machen und gut schmecken. Superfoods versprechen einen echten Mehrwert für Gesundheit und Wohlbefinden.

Superfood – was ist das?

Eine genaue Definition von Superfood existiert nicht. Gemeinhin sind es besonders nährstoffreiche Lebensmittel, die als förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden gelten. Oftmals enthält ein Superfood einen ganz besonderen Nährstoff, der in großer Menge in einem Lebensmittel vorhanden ist. Dabei ist es der Wirkstoff an sich, seine Konzentration oder die Kombination bestimmter Wirkstoffe, die ein Lebensmittel zum Superfood qualifizieren. Ob Superfoods auch wahre Superkräfte entwickeln, ist umstritten.

Superfood Liste – Superfood von A bis Z

Superfood muss nicht immer aus exotischen Ländern stammen. Kohl, Walnüsse und Leinsamen stammen aus heimischem Anbau und sind bezogen auf ihren Mehr-Wert ebenfalls als Superfood einzustufen. Zu den beliebtesten sogenannten Superfoods zählen:

  • Acai Beeren | Acai Beeren verfügen über Mineralien, Vitamine, essenzielle Fettsäuren und einen hohen Anteil an Antioxidantien. Außerdem enthalten sie Omega-3-Fettsäuren und gelten als gutes Anti-Aging-Mittel.
  • Aronia Beeren | Die Aronia Beere überzeugt durch einen hohen Vitamingehalt, vor allem aus der Vitamin B-Gruppe. Sie enthält außerdem wichtige Mineralien und Polyphenole.
  • Avocado | Die Avocado ist ein wahrer Alleskönner. Sie liefert Aminosäuren und ungesättigte Fettsäuren, A, B und E-Vitamine und wichtige Mineralstoffe.
  • Chia Samen | Chia Samen liefern Proteine, Mineralien, Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium.
  • Goji Beeren | Die Goji Beere gilt im asiatischen Raum als Beere des Lebens. Die Beeren sind reich an Antioxidantien und weisen einen sehr hohen Mineralien- und Vitamingehalt auf. Außerdem enthalten sie Nährstoffe wie Kalium, Magnesium und Calcium und 19 Aminosäuren.
  • Ingwer | Ingwer wird schon seit Jahrhunderten als Heilmittel genutzt und hat entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Johannisbeeren | Johannisbeeren, wie auch Himbeeren oder Heidelbeeren, enthalten besonders viele Antioxidantien.
  • Kohl | Das einheimische Gemüse ist ein hochwertiges Superfood mit hohem Vitaminanteil.
  • Leinsamen | Leinsamen enthält viele Ballaststoffe, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren.
  • Matcha | Matcha ist das Trendgetränk der Stunde und enthält unter anderem Theanin, Koffein, Tannin und wichtige Spurenelemente und Mineralien.
  • Spirulina Algen | Die Alge liefert wichtige Nährstoffe wie Eisen und Kalium und ist eine wahre Vitaminbombe.
  • Walnüsse | Walnüsse enthalten einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren und wirken damit gut gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ist Superfood gesund?

Die meisten Superfoods enthalten tatsächlich wertvolle Inhaltsstoffe. Sie können eine gesunde und ausgewogene Ernährung jedoch nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Darüber hinaus gehende Gesundheitsversprechen, wie eine schnelle Gewichtsreduzierung oder eine Wirkung gegen Krebs, sind jedoch fragwürdig. Statt teurer Exoten können Sie auch zu heimischem Superfood, wie Kohl oder heimischen Beeren greifen.

Mehr

Clean Eating | saubere Nahrung für mehr Wohlbefinden

Clean Eating bedeutet übersetzt sauberes Essen. Aber was ist damit gemeint? Kurz gesagt: Alle Lebensmittel, die frisch und unverarbeitet sind, hauptsächlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Sie kommen ohne künstliche Konservierungs- und Aromastoffe aus. Aber auch Fleisch ist, sofern es aus artgerechter Tierhaltung stammt, in Maßen beim Clean Eating erlaubt. Clean Eating ist keine Diät, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Feste Regeln gibt es nicht, außer dass Sie frische, unverarbeitete Lebensmittel verwenden sollen. Das heißt: Keine Fertigpizza aus dem Ofen, keine Süßigkeiten, kein Burger in der Mittagspause und möglichst wenig Alkohol. Stattdessen gibt es selbst zubereitete Pizza mit Vollkornteig und frischem Gemüse, grüne Smoothies und ab und an mal ein herzhaftes Steak mit Salat.

Die wichtigsten Elemente des Clean Eating

Clean Eating umzusetzen, ist ganz einfach. An folgende Regeln sollten Sie sich halten:

  • Machen Sie möglichst viel selber und bereiten Sie Ihre Mahlzeiten frisch zu.
  • Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten schonend zu, zum Beispiel im Dampfgarer.
  • Auch Produkte wie Nudeln oder Vollkornbrot sollten Sie selber herstellen.
  • Verwenden Sie qualitativ hochwertige Zutaten, möglichst aus biologischer Erzeugung.
  • Lassen Sie alles weg, was dem Körper schadet: Zucker, Weißmehl, Salz, synthetische Zusatzstoffe, Aromastoffe und Geschmacksverstärker.
  • Frühstücken Sie täglich.
  • Essen Sie möglichst sechs Portionen täglich.
  • Kombinieren Sie bei jeder Mahlzeit komplexe Eiweiße und Kohlenhydrate.
  • Verwenden Sie hauptsächlich Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte.
  • Verwenden Sie hochwertige Fette und Öle, zum Beispiel kalt gepresstes Olivenöl.
  • Fisch und Fleisch dürfen in Maßen konsumiert werden, sollten aber aus entsprechender Bioproduktion stammen.

 

Wie viel Clean Eating darf’s denn sein?

Da letztendlich Clean Eating keine Philosophie oder Lebenseinstellung ist und kein starres Konzept verfolgt, ist es besonders leicht, Elemente der cleanen Ernährung in den Alltag einzubauen und so die Ernährung schrittweise umzustellen. Wenn Sie zum Beispiel jeden Mittag in der Kantine essen, können Sie einfach die größten Sünden wie Fertigknödel, dicke Soßen und Frittiertes weglassen oder sich ab und an mit einem Salat begnügen. Mageres Fleisch und Kartoffeln dagegen passen auch zur cleanen Ernährung. Gerade wenn Sie berufstätig sind, sollten Sie auf ein gutes Frühstück am Morgen achten. Die frischen Zutaten verschaffen Ihnen den richtigen „Kickstart“ in den Tag. Auch für das Abendessen können Sie selbst Gekochtes einplanen. Zwischendrin gibt es gesunde Snacks – zum Beispiel Nüsse. Die sind auch eine gute Nervennahrung für einen hektischen Büroalltag. Entscheiden Sie einfach selbst, wie viele Clean Eating Elemente Sie in Ihren Alltag integrieren.

Ist Clean Eating wirklich gesund?

Es gibt keine verlässlichen wissenschaftlichen Untersuchungen darüber, wie sich Clean Eating auf Ihre Gesundheit auswirkt. Auf der Hand liegt aber, dass derjenige, der frische Produkte schonend zubereitet zu sich nimmt, auch mehr Vitamine und Mineralstoffe dem Körper zuführt. Ein Verzicht auf Alkohol und Zucker ist der Gesundheit ebenfalls zuträglich. Vor allem, wenn Sie bisher nicht sehr auf Ihre Ernährung geachtet und viele Fertigprodukte konsumiert haben, ist Clean Eating ein Gewinn für Ihren Körper. Integrieren Sie Clean Eating langsam und Stück für Stück in Ihr Leben und probieren Sie aus, was Ihnen schmeckt. Denn eines bedeutet Clean Eating nicht – auf den Genuss zu verzichten.

Mehr

Die aktuellen Ernährungstrends

Es gibt Ernährungstrends, die mehr darstellen als vorübergehende Modeerscheinungen. Bei konsequenter Umsetzung sind sie in der Lage, einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung oder Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden zu leisten. Die Qualität von einem angesagten Food Trend lässt sich anhand der folgenden Kriterien leicht beurteilen:

# Kommt ohne teure Zutaten oder aufwendiges Kochen aus & ist damit alltagstauglich

# Setzt auf die schonende Zubereitung von Speisen auf der Basis von unverarbeiteten Lebensmitteln

# Sieht den Verzehr von vielen verschiedenen Lebensmitteln vor

 

Empfehlenswerte Ernährungstrends

Ob in Form eines ein Mal in der Woche durchzuführenden Veggie Days oder als kompletter Verzicht auf Fleisch und Wurst, die vegetarische Ernährung erfreut sich einer stetig wachsensen Beliebtheit. Dieser Ernährungstrend reduziert das Risiko, verschiedene Zivilisationskrankheiten zu entwickeln. Vor allem verringert er die Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems durch zu viel tierisches Eiweiß und Fett deutlich. Bestimmte Krebsarten wie Darmkrebs treten bei Vegetariern ebenfalls seltener auf. Um diese positiven Effekte zuverlässig zu erreichen, ist es wichtig, auch Milchprodukte und Eier nur in geringen Mengen zu verzehren.

Seit einigen Jahren gewinnt die Diät- beziehungsweise Ernährungsform 5:2 oder 6:1 zunehmend Anhänger. Es geht darum, an fünf oder sechs Tagen ausgewogen und ohne Kalorienrestriktionen zu essen und an zwei Tagen oder einem Tag zu fasten. An den Fastentagen hat der Körper Gelegenheit, zu regenerieren und verschiedene Reparaturprogramme ablaufen zu lassen. Darüber hinaus lässt sich mit diesem Ernährungstrend Übergewicht zuverlässig abbauen beziehungsweise verhindern.

Bio-Lebensmittel stellen einen weiteren großen Ernährungstrend dar. Der Verzehr von durch Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel überwiegend unbelasteten Obst-, Gemüse- und Getreideprodukten erspart dem Köper die Aufnahme zahlreicher Umweltgifte. Das Gleiche trifft auf das Essen von tierischen Produkten aus ökologischer Erzeugung zu. Darüber hinaus unterstützen Sie durch den Kauf von Bio-Lebensmitteln den nachhaltigen Natur- und Klimaschutz. Weiterhin fördert dieser Food Trend das Tierwohl.

Mehr